♪♫♪ ...music makes the people come together... ♪♫♪

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Montag, 15. Februar 2010

10th Anniversary : RICHARD ASHCROFT - "ALONE WITH EVERYBODY" (2000)

In Kürze erscheint das 4. Solo-Album des charismatischen Frontmannes von The Verve - passend zum 10jährigen Jubiläum seines Debüts "Alone With Everybody". Seinem bisher großartigsten Solo-Album!

Was war das nicht für ein unfassbarer Hype um die Band The Verve im Jahr 1997 - ein mehr als gerechtfertigter! Erlebte die Band doch nach Jahren der Anstrengungen und Querelen endlich ihren verdienten Durchbruch, mit dem Meisterwerk "Urban Hymns". Sie wurden für kurze Zeit die größte Band der Welt und stellten dabei sogar ihre Landsmänner von Oasis weit in den Schatten - die waren längst auf dem direkten Weg in die Belanglosigkeit. Doch just nach ihrem Durchbruch, war es auch schon wieder vorbei für The Verve: Im April 1999 löste sich die Band, ohne ein weiteres Album zu veröffentlichen, offiziell auf! Nur ein gutes Jahr später konnte Frontmann Richard Ashcroft bereits mit seinem Solo-Debüt "Alone With Everybody" aufwarten - und konnte dabei fast die Klasse seiner ursprünglichen Band erreichen! Es wurde ein wunderbares Pop-Album voller zeitloser Hymnen, mit Elementen aus Folk, Britpop und Psychedelia. Manche der Songs stammten sogar noch aus Zeiten von The Verve. So etwa der Opener und erste Single "A Song For The Lovers", eine großartige Pop-Hymne, die bereits bei The Verve-Sessions 1996 entstand und in der engeren Auswahl für "Urban Hymns" stand. Auch die 3. Single und unwiderstehlicher Britpop-Ohrwurm "C'mon People (We're Making It Now)" sowie der treibende Psychedelic-Rocker "New York" entstanden bereits in Sessions von The Verve. Aber auch Abseits dieser famosen Songs, warten hier noch mehr Höhepunkte darauf entdeckt zu werden. So etwa die wundervolle, zeitlos einnehmende Ballade "I Get My Beat", die sanfte, leicht hymnsiche Perle "Brave New World", die Folk-Ballade "You On My Mind In My Sleep", oder die großartige Hymne "Crazy World"! Ob sein neues und viertes Studioalbum, das in Kürze erscheint, das toppen kann, was die beiden Nachfolger "Human Conditions" (2002) und "Keys To The World" (2006) nicht vermochten? Auch wenn Ashcroft auf seinem letzten Solo-Album "Keys To World" mit der Single "Break The Night With Colour" so gut war wie seit 1997 nicht mehr! Wir werden sehen was das neue Solo-Album, nun nach dem geglückten Comeback seiner Band The Verve, bringen wird. Sein Solo-Debüt "Alone With Everybody" bleibt mindestens bis dahin sein bislang herausragendstes Solo-Werk!

* * * *1/2

Ausgegraben: NOW IT'S OVERHEAD - "NOW IT'S OVERHEAD" (2001)

Ursprünglich nur als Studioprojekt gedacht, katapultierte die Band aus Athens ein wahres Meisterwerk in die Welt hinaus!

Musikkennern dürfte aufgefallen sein, das das Umfeld des Indie-Labels Saddle Creek von Conor Oberst (Bright Eyes) die 00'er-Jahre kreativ förmlich überspülten. Sorgten Bright Eyes als Speerspitze der Bewegung für ein aufblühen der Folk-Musik, so scharten sich einige weitere höchst begabte Bands und Künstler um ihn. Andy LeMaster war einst mit an Alben von Bright Eyes tätig und bekam ursprünglich die Idee zu Now It's Overhead als reines Studioprojekt, um einige Songs zu veröffentlichen die er in den vergangenen Jahren komponiert hatte. Jedoch sollte es anders kommen: aus Andy LeMaster (Gesang, Gitarre), Clay Leverett (Drums) sowie Orenda Fink (Bass, Keyboard) und Maria Taylor (Keyboard), die beide auch als Duo Azure Ray fungierten, wurde eine echte Band! Im Jahr 2001 legte die junge Band dann dieses Debütalbum vor, das in Europa allerdings erst 2 Jahre später, im Jahr 2003, veröffentlicht wurde. Geschadet hat es dem Album allerdings nicht - selbst heute, fast 10 Jahre nach seiner Entstehung, vermögen die Songs noch ebenso zu begeistern wie sie es damals taten. 9 Songs reichen hier schon vollkommen aus, um diese düstere, melancholische und melodische Geschichte zu erzählen. Vom ersten Kapitel an, dem melancholisch getragenen, aber im kleingedruckten hoffnungsspendenden "Blackout Curtain", über die Indie-Pop-Perle "Who's Jon", das famose, melodisch schwebende "Hi", den temporeichen, fast schon ohrwurmigen Indie-Popper "Hold Your Spin", das düstere und beatgetragene ""6th Grade Roller", die wundervolle, atmosphärische Hymne "Wonderful Scar", bis hin zur grandiosen, emotional, melancholisch tiefgrau gefärbten Ballade "With A Subtle Look" oder der erhabenen, sanft epischen, finalen Perle "A Skeleton On Display". Ein herausragendes Album, das qualitativ das meiste andere aus der damaligen Indie-Szene deutlich an die Wand gespielt hat. Leider hat es, troz begeisterter Kritik und der Auszeichnung als "Platte des Monats" im Musikexpress, nie die Aufmerksamkeit erhalten die es verdient hätte.
Ein Perle die es für viele entdecken gilt!

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Sonntag, 14. Februar 2010

Ausgegraben: MENOMENA - "FRIEND & FOE" (2007)




Mit ihrem 3. Album legten Menomena 2007 ihr überraschendes Meisterwerk ab - und ein Kunstwerk in jeglicher Hinsicht!

Allein schon durch das enorm aufwändige und außergewöhnliche Artwork fiel seinerzeit das 3. Album der Band aus Portland/USA aus der Reihe! Grund genug um mich zuallererst eingehend mit dem Design zu beschäftigen, ehe ich zur Musik selber komme.
Cover, Booklet und Rückseite des Albums sind mit detailreichen und teilweise skurril anmutenden Comiczeichnungen übersät, die von Zeichner Craig Tompson stammen. In das Booklet sind Löcher und Formen ausgestanzt, die so den Blick auf die CD freigeben, die ebenso mit tricky Zeichnungen bedruckt ist (Abb. oben). Und das ist der Trick bei diesem Album: dort wo sonst auf der Rückseite des Albums die Tracklist zu sehen ist, sind hier nur noch mehr dieser Grafiken zu bewundern. Nur auf der CD selbst sind die Titel zu lesen. Allerdings nicht in chronologischer Reihenfolge. Liegt die Disc in der geschlossenen Hülle, kann man rechts oben in der Sprechblase (Abb. rechts) den Songtitel lesen, während man in dem Ball auf der Hand des weißen Männchens in der Mitte des Albumcovers (Abb. links oben) die dazugehörige Tracknummer lesen kann. Durch das drehen der Disc in der Hülle erfährt man so nach und nach Titel und Nummern der Songs. Desweiteren haben sie sich noch ein wenig mehr Mühe gemacht: die Themen und Texte der Songs werden zum Teil im Artwork aufgegriffen und bildlich dargestellt. Etwa im Song "Air Aid" singt der Sänger "Cover your ears, cover your eyes, cover your mouth". Auf dem Cover wiederum kann man 3 kleine Figuren ausmachen, die sich nacheinander Ohren, Augen und Mund zu halten, während über ihnen das Wort "Cover" prangt (Abb. links unten)! Oben rechts auf dem Cover kann man dann Geister sehen von denen einer die Worte "Let Go" sagt (Abb. rechts unten) - im Song "My My" wiederum singt der Sänger die Worte "And if I let go all of my ghosts who would I dump over the months?" Von diesen Beispielen sind noch unzählige andere auf Cover, den Booklet-Seiten und auf der Rückseite des Albums zu finden. Allein schon für dieses außergewöhnliche Artwork lohnt sich die Anschaffung schon fast. Doch man konnte schon beim ersten hören Entwarnung geben: die Musik steht seiner Verpackung in punkto Qualität und Intensität in nichts nach. Die Musik auf ihrem 3. Album lässt sich allerdings nur sehr schwer kategorisieren. Sie spielen hier eindringlichen, mitreißenden, schwelgerischen, experimentellen und oszillierenden Art-Rock, der sowohl entzücken als auch verstören kann. Die hier vorliegenden 12 Songs tragen sie mit schier unbändiger Kreativität und Leidenschaft vor. Es berstet fast vor überschäumenden Ideen - es gibt allerlei Song-Fragmente die sich in alles hineinmischen, elektronische Spielereien, Saxofon-Soli, kreischende Gitarren, perlende Pianos, Pfeifen, Keyboardgeplänkel oder gar TripHop-Beats. Jedes mal wenn man sich als Hörer in einer himmlisch harmonischen Melodie in Sicherheit wähnt, macht die Band einen Rückzieher, schlägt eine Haken und strebt augenblicklich ganz anderen Ufern entgegen. Nichts auf diesem Album ist so, wie es uns der erste Anschein zu vermitteln vermag. Ein Sound-Mosaik aller höchste Güte. All diese Fragmente setzten sich auf ihrem Weg zu fantastischen Perlen zusammen, deren Größe und Erhabenheit sich dem ungeübten Hörer vielleicht nicht beim ersten Hördurchlauf erschließen - aber von Mal zu Mal schleichen sich diese bewegenden Epen immer tiefer ins Ohr, bis sie irgendwann nicht mehr hinaus wollen. Dieses Album katapultierte die Band um Danny Seim (Vocals, Drums), Justin Harris (Vocals, Gitarre, Saxophon) und Brent Knopf (Gitarre, Keyboards, Bass) auf dem Indie-Olymp auf Augenhöhe zu Größen wie Sonic Youth oder The Flaming Lips und erinnern vom Gesang teilweise sogar sehr an Damon Albarn (Blur, Gorillaz). Doch dies ist nicht nur für Fan's der eben genannten Bands reserviert, ein jeder sollte sich an diesem Meisterstück erfreuen. Ein ultimatives Kunstwerk - in jeglicher Hinsicht!

Samstag, 13. Februar 2010

Besprochen: BROKEN BELLS - "BROKEN BELLS"

Das Debütalbum des neuen Projekts von Produzent Danger Mouse und James Mercer von The Shins!

Hier haben 2 zueinander gefunden, die die vergangene Dekade bereits getrennt voneinander aufgemischt haben. Danger Mouse legte mit dem "Grey Album" im Jahr 2004 ein Meisterstück ab, produzierte das selbige der Gorillaz, oder führte sein eigenes Projekt Gnarls Barkley in die Charts. James Mercer und seine Band The Shins machten sich unterdessen auf, den Indiepop mit ihrem Kostbarkeiten aufzuhübschen. Auf dem letzten Projekt von Danger Mouse, dem bislang unveröffentlichten "Dark Night Of The Soul", nahm die Geschichte ihren Anfang: mit James Mercer erarbeitete er 2 Songs des Albums - und weil alles so wunderbar harmonierte, machten sie fortan unter dem Namen Broken Bells weiter. Und gemeinsam entdecken sie ganz eigene Klangkosmen für sich. Gab das vorangegangene Projekt schon eine Ahnung von dem was möglich sein könnte, so folgt mit den hier versammelten 10 Perlen nun die Offenbarung! Wie scheinbar spielend leicht und völlig natürlich sie hier griffige Kompositionen und im Detail verspielte Klangexperimente vereinen, zeitlose Kunstwerke verspielten Game-Boy-Sounds gegenüberstellen und dabei tief den psychedelischen Geist der 60er atmen, haut einem hier gehörig den Schalter raus. So beginnt auf "The High Road" eine Reise von berückender Schönheit, die weit hinauf in den Himmel führt. Sie führt im wunderbaren "Vaporize" von federleichtem Westcoast-Sound zu orgelnder Psychedelia, zieht Spuren der Beach Boys durch das famose "Your Head Is On Fire" und psychedelische Schlangenlinien durch "Sailing To Nowhere". Sie streift auf ihrem Weg durch "Trap Doors" die Grenzen der 80er-Jahre, zieht sich durch die schwebenden Syntheziser-Nebel und die weite Prärie vom geradezu epischen "Mongrel Heart" und endet tänzelnd im psychedlisch blubbernden "The Mall & The Misery". Einziger Kritikpunkt: die wunderbare Reise ist nach gut 30 Minuten vorbei. Jedoch wird es höchstwahrscheinlich mit dem Projekt weitergehen - das zweite Album soll bereits in der Mache sein. So schnell wird es allerdings nicht nötig sein, denn dieses Album wird uns noch sehr, sehr lange verdammt glücklich machen! Das bislang größte Highlight des Jahres!!!

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Besprochen: OK GO - "OF THE BLUE COLOR OF THE SKY"

Fünf Jahre nach ihrem letzten regulären Album kommen die US-Spaßrocker zurück - und nun ist Schluss mit lustig!!!

Die US-Band die seit 2002 mit lustigen Mitgröhl-Rocksongs um sich warf und 2004 mit "Here It Goes Again" (das lustige Video mit dem Laufband) aus dem kollektiven Gedächtnis verschwand, meldet sich mit ihrem neuen Album zurück. Die bislang eher partytauglichen Ergüsse der Band haben wohl nur in den wenigsten hohe Erwartungen auf den neuesten Streich der Band um Sänger Damian Kulash Jr., Gitarrist und Keyboarder Andy Ross, Bassit Tom Nordwind und Drummer Dan Konopka geweckt - auch die Vorankündigung, sie wollen eine Prince-Platte machen, konnte dem nichts hinzufügen. Doch die gute Nachricht vorweg: Sie machen dem Spaß hier ein Ende und überzeugen fast auf ganzer Linie! Natürlich macht diese Platte wieder Spaß - jedoch nicht dem reinen Spaß wegen. Wie eklektisch und motiviert sie hier den einen oder anderen Ohrwurm besorgen, das sorgt manchmal gar für einen Aha-Effekt. Manches hier kommt gar frisch,verspeilt und funky daher. Der Spaß lauert an vielen Ecken, ist aber vollkommen ernst gemeint. Und eben das hebt diese Platte aus ihrem Schaffen hervor: man glaubt ihnen den Witz! Und die Referenzen an Disco-, Synth-, und LSD-Pop die aus allen Ritzen dringen, tun ihr übriges! Von mitreißend ohrwurmigem Funk-Rock wie "WTF (What The Fuck)", dem keck MGMT zitierenden Space-Pop "This Too Shall Pass", dem atmosphärischen, psychedelisch beglückenden Ohrfänger "All Is Not Lost", dem getragenen, melacholischen intensiven "Skyscrapers", dem elektrisierend Prince zitierenden Kracher "White Knuckles", dem herrlich verzerrten Synth-Pop "Before The Earth Was Round", oder der wunderbar akustischen Ballade "Last Leaf" fühlt man sich hier über fast die ganze Albumlänge gut unterhalten. Und das gelingt ja heutzutage den wenigsten - und von OK Go hätte man es wohl bestimmt nicht erwartet! Operation geglückt: Patient lebt!

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Freitag, 12. Februar 2010

Besprochen: HOLLY MIRANDA - "THE MAGICIAN'S PRIVATE LIBRARY"

Die erste und wahrscheinlich gar DIE Soft-Pop-Sensation 2010 - die junge Dame aus Brooklyn macht da weiter wo The XX im vergangenen Jahr aufgehört haben.

Hier legt die ehemalige Frontfrau der Band Jealous Girlfriend ihr Solo-Debüt vor - man vermochte bereits großes zu erwarten, als man im Vorfeld hörte das Dave Sitek (TV On The Radio) das Album produzieren würde, oder das Kanye West sich als Fan der jungen Sängerin offenbarte. Doch wir hören hier keinen kreativen HipHop und auch keinen verschachtelten Art-Prog-Pop! Vielmehr macht sie mit "The Magician's Private Library" irgendwo da weiter, wo The XX im vergangenen Jahr aufhörten. Das hier ist atmosphärischer Soft-Pop der magischsten Sorte! Von Hördurchlauf zu Hördurchlauf zieht einen die Platte immer tiefer in ihren Sog...langsam, aber bedächtig - bis es plötzlich kein entkommen mehr gibt! Hört man die sich hier versammelten 10 Kostbarkeiten, aus denen Perlen wie das atmosphärisch getragene, melancholisch eimdringliche "Joints", das auf sanfte Weise Mauern einreißende "Waves", das famos düster-eindringliche, mit großartig schief hängenenden Synthieflächen begleitete "No One Just Is", das emotional tief ins Mark fahrende "Slow Burn Treason", das federleichte Glückseligkeit versprühende "Sweet Dreams", das wundervoll in den Fußstapfen von The XX wandelnde "Canvas" oder das vom Geist der Beatles geküsste "Sleep On Fire" herausragen, dann möchte man sich ganz diesem zärtlichen Strudel hingeben und sich sanft forttragen lassen. Einfach unwiderstehlich und gänzlich wunderbar!!!

* * * * *1/2

Besprochen: LINDSTRØM & CHRISTABELLE - "REAL LIFE IS NO COOL"

The Last Days Of Disco! Oder wie ein norwegischer Soundtüftler mit multikultureller Gesangspartnerin die Blaupause für das aktuelle Disco-Revival liefert!

Das neueste Werk der norwegischen Legende Hans-Peter Lindstrøm kommt im eleganten Doppel mit Sängerin Christabelle daher und ist nur gekommen, um geliebt zu werden. Was die beiden gemeinsam hier aus dem Ärmel schütteln, lässt einem vor Freude ganz schwindelig werden. Doch schon beim Einstieg in die Platte sollte man sich nicht lumpen lassen! Das Intro des Openers "Looking For What" erinnert in seiner Experimentalität stark an Björk circa "Medula", doch nach genau einer Minute setzen fluffige Synthieflächen, funky Gitarrenpassagen und Christabelle's hypnotische (Sprech-) Gesangsimprovisationen ein und zeigen wohin der Weg geht: direkt in die Disco! Mit unwiderstehlichem Discogroove und stimmungsvollem Pianogeklimper weiß "Lovesick" zu überzeugen, "Let It Happen" fühlt sich mit seiner getragenen Atmosphäre und den eingängigen Synthezisern in den frühen 90ern pudelwohl, das wunderbar sinnliche, perlende und geschmeidig getragene "Keep It Up" beschwört den kreativen Geist von Prince, "Music In My Mind" klingt nach einem famosen Disco-Classic auf verdammt guten Drogen, das hüftschwingende "Can't Stop" besticht als zwingend tanzbarer Dicsco-Funk-Ohrwurm par excellence, "Let's Practise" offenbart sich als famose Disco-Dance-Pop-Perle, das experimentelle "Never Say Never" wird geschickt schräg von Rückwärts-Loops zäsiert und die wundervolle Synth-Pop-Kostbarkeit "High And Low" lädt ein gemeinsam mit ihnen in federleichten Tagträumen zu schwelgen!
Nach diesem glücklichmachenden Album ist eines ganz klar: Etwas besseres wird es im aktuellen Disco-Revival nicht mehr geben!

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